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Auf Herbstausflug zum Schluchsee im Schwarzwald mit den KTSVB Veteranen

Bausch Joachim 12.10.2018

Der Sommer 2018 war ein Traum - sonnig und warm - absolut rekordverdächtig. Und dasselbe versprach uns auch die Wetter­vorhersage das Wetter für den Herbstausflug in den Schwarzwald - sonnig und warm und keine Spur von Regen. Dies ganz im Gegensatz zur Vorhersage des folgenden Tages - Regen und Gewitter im Anzug! Da ist ja offensichtlich: Agnes und René haben einen ganz speziellen Draht zu Petrus!

Und so war es auch - um 8:20 trafen sich 21 Veteranen mit Niggi Holenstein in der Gartenstrasse bei schönstem Sonnenschein. Die Fahrt führte über Rheinfelden und Mumpf in Richtung Stein und über den Rhein. Dort musste uns Niggi verzollen - glücklicherweise wurden wir ziemlich niedrig eingeschätzt und kamen glimpflich davon. Dann ging‘s weiter über Herrischried nach Todtmoos ins Café Bockstaller. Die hatten neben feinem Kaffee nicht nur einen süffigen "Süssen" (Sauser), sondern auch wunderbare frische Croissants und Butterbrezen - jeder kam auf seine Rechnung. Nach diesem gemüt­lichen Kaffee- bzw. Apérohalt konnten wir die Fahrt durch den wunderschönen Schwarzwald geniessen, über St. Blasien und Häusern nach Schluchsee ins Kurhaus-Restaurant. Manch schöne Erinnerungen sind da bei vielen zurückgekommen an vergangene Ferien in der erholsamen Gegend.

Im Kurhaus überraschten wir das Personal mit unserer frühen Ankunft, aber die lustige Serviertochter aus dem Spreewald liess uns die kurze Wartezeit leicht vergessen mit ihrem sonnigen Lachen und dem perfekten, freundlichen Service. Wir hatten die Wahl zwischen Kalbsbraten und Zanderfilet. Ich wählte den Fisch und der war ganz ausgezeichnet. Und dazu natürlich die tolle Auswahl an deutschen Weinen! Die ausnahmslos leergeputzten Teller am Schluss waren Zeugnis, dass es allen bestens geschmeckt hat. Auch das Dessert von Ice Cream mit Kirschen und Liqueur war herrlich.

Als besondere Attraktion hatten René und Agnes anschliessend eine Schiffsfahrt auf dem Schluchsee geplant. Wir hatten Glück, für alle gute Plätze zu finden auf dem Oberdeck des äusserst beliebten Schiffs - wer weiss, wie es in der Hochsaison damit ausgesehen hätte? Gut war auch, dass an jeder der fünf Anlegestellen viele Leute ausstiegen und Neue dazukamen. So konnte man beim Rich­tungswechsel problemlos auf die Schattenseite hinüberwechseln.

Um vier Uhr holte uns Niggi beim Schiffssteg ab und wir fuhren gemütlich auf anderer Route zurück Richtung Wiesental und Basel. Im Restaurant Löwen in Zell i.W. gab es dann den traditionellen Schlubä-Halt, der durch die grosszügigen Spenden aller Teilnehmer berappt wurde. Da trafen wir auch eine Riesengruppe des TV Riehen, die zur selben Zeit ihren Halt im Löwen machten. Unter grossem Hoppla gab es da viele Begrüssungen unter alten Freunden.

Um sechs Uhr ging's dann auf die letzte Etappe, über Lörrach der Wiese entlang und vorbei an der Riesenbaustelle Badischer Bahnhof in die Gartenstrasse, wo wir pünktlich um ca. sieben Uhr ankamen.

Für mich war dieser Ausflug eine Première - ich habe die Veteranen-Vereinigung erst im Sommer auf dem Hörnli Sportplatz zufällig kennengelernt und bin dann gleich spontan beigetreten. Ich finde es grossartig, dass sich immer noch regelmässig so viele der Oldtimers zusammenfinden und, als lebenslanges Mitglied beim TV St. Clara, ist es toll dabei auch viele Sportler aus den andern Pfarreien Basels zu treffen. Kreuzfidel ist es scheinbar immer - ich hatte jedenfalls einen wunderbaren Tag.

Herzlichen Dank an Agnes und René für die tolle Organisation des Ausflugs - es war offensichtlich, dass sie die ganze Fahrt im Vornhe­rein bis ins kleinste Detail ausgekundschaftet hatten. Und natürlich auch Komplimente an Niggi, der uns ruhig und souverän über Berg und Tal führte.